Garten- & Landschaftspflege

Baumkletterer

 

Frauenmarker Jörg Hänsel arbeitet in luftiger Höhe

Trotz Angst vor Karussellen klettert Landschaftspfleger auf Bäume

Frauenmark - Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad vor Jahren stand es für Jörg Hänsel fest: Ich habe Höhenangst. Aber der Landschaftsgärtner wollte sie besiegen. Zwar war es ungewiss, ob er seinen inneren Schweinehund überwinden könnte, heute klettert der 41-Jährige jedoch für Pflegemaßnahmen auf Bäume.

„Es fing mit einem Bild in der Zeitung an“, erklärte der gebürtige Frauenmarker. Im vergangenen Jahr hatte er so zum ersten Mal von Baumkletterern gehört. „Mein Ziel“, schrieb er mit schwarzem Edding auf das Bild. Recht ungewöhnlich für jemanden mit Höhenangst. „Aber ich wollte auch hohe Bäume pflegen können“, beschrieb Jörg Hänsel seine Motivation.

Eine Hubbühne sei für seinen Ein-Mann-Betrieb einfach zu teuer und das Klettern habe den Vorteil, dass man auch bei schwierigen Böden wie am Hang, in Morast oder im Wald gut an den grünen Riesen komme. So weit, so gut, gegen den Respekt vor der Höhe halfen diese Argumente jedoch nicht.Deshalb musste es bald heißen, rauf auf den Baum. Und siehe da, gesichert mit etlichen Seilen, diversen Knoten, Karabinern – quasi einer fürs Bäumeklettern umfunktionierten Bergsteigerausrüstung – war das gar nicht so schwer und die erste Hürde genommen.

Bäumeklettern ist eine Wissenschaft für sich. Diverse Seile und Karabiner sollen nicht nur Jörg Hänsel, sondern auch die Äste sicher in der Luft halten. 

 Foto: Susann Galda

Es folgten etliche Schulungen – Motorsägenlehrgang, Forstschutz, Floristikschule usw. „Schließlich soll ja aber auch ein Baum rauskommen der gesund und vital ist, der einen artgerechten Kronenaufbau hat und der sicher ist“, erklärt der Landschaftsgartenpfleger. Und genau in dieser Mission ist der vater zweier „unheimlich schöner Töchter“, wie er selbst sagt, jetzt schon seit Anfang des Sommers unterwegs. Gemeinsam mit dem Gadebuscher Geschäftsmann Marco Kern, denn alleine darf man nicht auf Bäume klettern. „Und das ist auch gut so. Wenn man den ganzen Tag oben hängt, ist man eben doch mal auf den Zweiten angewiesen.“, erzählt der gelernte Agrotechniker. Die Arbeit in luftiger Höhe ist eben gefährlich. „Aber Angst habe ich nur, wenn ich den Helden spiele, und das brauche ich ja nicht“, so der Frauenmarker, der bis zur Wende bei der Armee, danach in einer Reinigungsfirma angestellt war und seit 1999 für Privat- und Geschäftspersonen Landschaftspflegearbeiten übernimmt. Die Belohnung für das Erreichen seines Zieles, dem Bäumeklettern, gönnt sich der leidenschaftliche Fliegenfischer im kommenden Jahr. Da gibt es dann mal ein paar Tage Angelurlaub in Norwegen.

Übrigens: Riesenrad fährt Jörg Hänsel nach wie vor nicht.

 

 

 

 

 

Susann Galda, SVZ


Jörg Hänsel pflegt Großbäume – Förderschüler gehen als Praktikanten zur Hand

Baumkletterer aus Leidenschaft

Der Arbeitsplatz von Jörg Hänsel befindet sich oft in bis zu 30 Metern Höhe. Mit Seilen gesichert sägt der 43-Jährige von großen Bäumen Äste ab oder bekämpft bösartige Pilzkrankheiten.  Foto: Dietrich

 

Der Arbeitsplatz von Jörg Hänsel befindet sich in luftiger Höhe. Der 43-Jährige aus einem kleinen Drf zwischen Gadebusch und Mühlen Eichsen hat sich auf die Pflege von Großbäumen spezialisiert. Über Umwege kam er zu dieser seltenen Tätigkeit im Garten- und Landschaftsbau. Wie ein Bergsteiger mit Seilen ausgerüstet klettert Hänsel hoch hinauf ins Geäst der hölzernen Riesen.

Von Gerhard Dietrich

„Männer an die Seile“, schreit ein Mann in orangefarbener Warnweste und mit gelbem Helm gegen den Wind an. Es ist Marco Kern (32) aus Gadebusch. Sofort stürzen Frank Schubert, Ronny Knauf und Christopher Schnoor durch den Matsch des Hühnerhofes zu den Fingerdicken Seilen. Die 16-jährigen Schüler sind Praktikanten beim Baumkletterer Jörg Hänsel. Der 43-Jährige schwebt derweil in gut 26 Metern Höhe vom dicken Stamm einer Pappel in Richtung eines Astes. Später wird das zentnerschwere Holz abgeseilt.

Stück für Stück lassen die Schüler der Gadebuscher Förderschule den abgesägten Ast zu Boden gleiten. Sie befinden sich auf dem Grundstück von Petra Volckmann (45) in Metelsdorf. Die Altenpflegerin hat den Baumkletterer für das Stutzen ihrer riesigen Pappel engagiert. Sie erklärt: „Die sind gut 60 Jahre alt. Beim Sturm haben schon oft abgebrochene Äste die Dächer beschädigt. Da es auf dem Hof ziemlich eng ist, habe ich Firma Hänsel beauftragt. Das ist günstiger als eine Hebebühne.“ Petra Volckmann muss auf ihrem Gehöft nichts aus dem Weg räumen. Nur die Schafe und Hühner werden für die Dauer der Arbeiten in den Stall gesperrt.

Während in luftiger Höhe Jörg Hänsel mit einer an Seilen gesicherten Motorsäge Äste entfernt, kümmert sich unten sein Partner Marco Kern um die Praktikanten aus der Förderschule. Die Einrichtung ist eine Modellschule und wird vom Bildungsministerium in Schwerin in Sachen Berufspass gefördert. Projekte wie das Praktikum beim Baumkletterer Hänsel sollen die Berufswahl der Förderschüler unterstützen.

Inzwischen waren die Gadebuscher Jungen schon zwei Mal mit dem Hänsel-Team unterwegs. Anschließend werden frank, Ronny und Christopher ein Zertifikat bekommen, das können sie dann ihren jeweiligen Bewerbungsmappen beilegen. Denn die Schüler können sich nicht nur in der Praxis beweisen, sondern müssen auch Pläne für etwaige Notfälle während der gefährlichen Tätigkeit erarbeiten. Frank Schubert (16) kann sich vorstellen, ebenfalls Baumkletterer zu werden.

Darüber freut sich Jörg Hänsel. Denn derzeit ist seine Firma noch ein Ein-Mann-Betrieb. Marco Kern wird als Partner für schwierige Arbeiten engagiert, und je nach Auftragslage beschäftigt Hänsel im Sommer einen Helfer. Wer den Mann aus Frauenmark – er ist wie ein Bergsteiger ausgerüstet – durch die Lüfte schweben sieht, vermutet, dass er aus den Alpen stammt oder den Job schon ewig macht. Nichts stimmt. Der Vater von zwei Kindern lacht:“Ich bin gelernter Agrotechniker und war Berufssoldat. Nach der Wende habe ich zehn Jahre in der Gebäudereinigung gearbeitet und mich erst 1999 im Bereich Gartenbau- und Landschaftspflege selbstständig gemacht.“

Irgendwann wurde der 43-Jährige durch einen Zeitungsartikel auf die Tätigkeit des Baumkletterers aufmerksam. Ein halbes Jahr hing das Papier an der Pinnwand. Dann sagte sich Jörg Hänsel: „Ich probiere es.“ Zuvor hatte er für diesen harten Job Männer als Subunternehmer arbeiten lassen. Hänsel besuchte Lehrgänge, einen Profikurs in Berlin und büffelte Theorie. Seit 2003 ist er nun für Privatleute und Kommunen als Baumkletterer zu buchen. Die Höhenangs hat er überwunden. Dennoch sagt er: „Klettern ist nicht das Wichtigste, Sicherheit steht oben an.“ Vor allem muß verlass auf die Bodencrew sein. „Nur so gelingen Arbeitsaufträge in Bereichen, wo Firmen mit einer Arbeitsbühne gar nicht erst hinkommen.“

Wenn Hänsel Feierabend macht, ist er oft „fix und fertig“, der Körper ausgelaugt. Entspannung findet er beim Angeln und „herumschnippeln“ an betagten Obstbäumen in seinem Garten.

Gerhard Dietrich, LN, 21.01.05


Morgens um 10 in…

Cramonshagen

…musste Jörg Hänsel hoch hinaus. Er war zum Seehotel in Cramonshagen gerufen worden, um Bäume, z.B. stattliche Pappeln, von totem Holz zu befreien. Gestern passte es besonders gut, weil dort keine Autos von Gästen standen. Seine Ein-Mann-Firma für Garten- und Landschaftspflege in Frauenmark bei Gadebusch besteht jetzt seit neun Jahren; hinzu kam inzwischen die Großbaumpflege. Während bei kurzfristigen Aufträgen zu ebener Erde Hilfskräfte einer Zeitarbeitsfirma hinzu kommen, arbeitet Jörg Hänsel in luftiger Höhe mit Marco Kern aus Gadebusch zusammen. „Jeder von uns hat seine eigene Firma, doch das Baumklettern machen wir zu zweit. Dabei sind nicht nur Mut, Kraft und Wissen gefragt, auch gegenseitiges Vertrauen ist ganz wichtig. Man muss genau wissen, was der Andere machen wird. Deshalb haben wir viel zusammen geübt“, so Hänsel.

Den Grundkurs absolvierte der 46-Jährige in Berlin, den so genannten Profikurs in der Nähe Lübecks. Ein von der Berufsgenossenschaft zugelassener Experte habe die Prüfung abgenommen.

Bis zu 30 Meter hoch gehe es manchmal mit dem Seil. Doch schwieriger als die Höhe sei es oft, in den Außenbereich der Bäume zu gelangen, weiß Hänsel aus Erfahrung. „Man muss den Baum lesen und dabei erkennen, welche Äste Halt geben, bevor man hinauf klettert“; erzählt Jörg Hänsel.

Rüdiger Rump, SVZ, 28.12.07

Jörg Hänsel, der hier wieder auf dem Boden angekommen ist, beherrscht das Baumklettern: Zuerst muss ein Wurfbeutel hoch oben halt finden. Ihm folgt ein Rindenschoner. Durch seine Metallringe läuft dann das Kletterseil, so dass der Stamm geschützt ist.      Foto: Rump


Mit Profis auf Bäume geklettert

Starthilfe gab der Professionelle Baumkletterer Jörg Hänsel (unten rechts) den Jugendlichen des Naturcamps. Auch Jonas Dilewski (unten links) wagte sich auf den Baum, während Marco Kern Fritz Kase (oben v.l.) die wichtigsten Knoten zeigte.

Klein Hundorf (kas) - Das Naturcamp, das die Initiative „Runder Tisch gegen Gewalt“ zum dritten Mal in diesem Jahr vorbereitet hat, wartet am Wochenende mit einer besonderen Herausforderung auf. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich beim Klettern in einem Baum erproben. Professionelle Anleitung gab es von Marco Kern und Jörg Hänsel, die beruflich in luftiger Höhe zu tun haben. Die beiden Männer wiesen die Kinder ein und erklärten, wie sie richtig Knoten binden und energiesparend auf einen Baum hinauf und wieder herunter klettern. „Es ist ganz wichtig, dass ihr euch nicht so stark anstrengt. Sonst tut euch danach jeder Muskel weh und ihr habt trotzdem nicht viel an Höhe geschafft“, sagte Jörg Hänsel, während sein Kollege die Seile im Baum befestigte und die Kinder schon mal die Klettergürtel und Helme aufsetzen. Am Ende überwand jeder seine (Köhen-)Angst und wagte ein paar Meter ins Geäst.

Schmidtke, SVZ


Unbürokratischer Naturschutz

Schon im vergangenen Jahr hatten sich Störche für die Eiche als Nistort interessiert.

VIETLÜBBE - Ohne viel Tamtam, aber dafür mit viel Geschick haben die Baumkletterer Jörg Hänsel und Marco Kern ihren Beitrag in Sachen Naturschutz geleistet. Sie befestigten auf dem Ast einer alten Eiche in Vietlübbe einen Korb für Meister Adebar.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich zwei Störche die Eiche als möglichen Nistort ausgesucht. Besonders angetan waren sie von einem freistehenden Ast der uralten Eiche. Fast täglich schliefen sie dort und versuchten auch Zweige zu befestigen. Dies gelang jedoch nicht.
Jetzt hoffen Einwohner von Vietlübbe, dass Störche bei ihrer diesjährigen Rückkehr keinen Bogen um den Ort fliegen und hier heimisch werden.
Bis in die fünfziger Jahre hinein hatte Vietlübbe seinen Storch. Nach einem Scheunbrand wurde das Storchennest stark beschädigt und die Störche verließen den Ort. In den neunziger Jahren schaffte es ein Pärchen erfolgreich auf einem Strommast zu bauen und zu brüten. Im darauf folgenden Jahr wurde das Nest entfernt und eine Nisthilfe in unmittelbarer Nähe geschaffen. Leider haben es die Störche nur angeschaut.

angr, SVZ, 21.03.09

Storch

Schon im vergangenen Jahr hatten sich Störche für die Eiche als Nistort interessiert.

Foto: Stefan Richter


Baumkletterer will stets hoch hinaus

Die Arbeit von Jörg Hänsel aus Frauenmark scheint abenteuerlich. Er arbeitet als Baumkletterer in schwindelerregender Höhe.

VON SUSANN HUSCHKE

Frauenmark. Der gelernte Bauer Jörg Hänsel hat sich 1999 als Garten- und Landschaftspfleger selbstständig gemacht. Seit vier Jahren arbeitet er im Team mit dem Gadebuscher Marco Kern als professioneller Baumkletterer.
„Ich musste damals öfter mal Aufträge ablehnen, weil die Bäume zu hoch waren und das Ausleihen einer Hubarbeitsbühne recht teuer ist“, blickt Jörg Hänsel zurück. Als er dann in einer Zeitung ein Foto von einem Baumkletterer in einer hohen Eiche sah, entschied er sich - trotz Höhenangst- für diese Zusatzausbildung. „Ich musste lernen, Vertrauen zu gewinnen, in die Seile, die den Kletterer halten, in die Bäume“, sagt er über die Lehrzeit. Mit seinem Partner Marco Kern hat er an die 100 Stunden vor dem ersten Auftrag zusammen geübt, denn „Sicherhei
t ist das A und O“. Wenn sich ein Baumkletterer in 20 Meter Höhe verletzt, muss unten einer stehen, der hinterher klettern kann und die richtige Hilfe leistet.
Ab und zu gibt es für den Profi auch nach vier Jahren „immer noch mal einen Tag, da geht es nicht, da fühlt man sich nicht sicher, da geht alles schief.“ Dann muss die Arbeit abgebrochen werden, da ist die Sicherheit wichtiger: „Bei diesem Beruf macht es keinen Sinn, den Helden zu spielen.“
Die Sicherheit steht auch im Vordergrund, wenn Jörg Hänsel Baumkletternachmittage für Kinder und Jugendliche veranstaltet, zum Beispiel zusammen mit dem Gadebuscher Mädchentreff. Er sagt, es sei ein Erlebnis, zu sehen, wie stolz die Kinder sind, wenn sie alleine in hohe Baumkronen klettern, natürlich gesichert von Seilen und mit ordentlicher Kletterausrüstung.
Jeder Baum ist für Jörg Hänsel ein Individuum. „Wenn ein Baum eigentlich von seinen Anlagen her acht Meter hoch werden will, aber künstlich kurz gehalten wird, das mag ich gar nicht“, erklärt er. Eine Eiche oder eine Tanne zu pflanzen und dann nicht zu wollen, dass sie hoch wächst, dafür hat der Baumkletterer kein Verständnis. Und die Höhe eines Baumes ist auch bei seiner Arbeit oft nicht das größte Problem, sondern Pilze, die die Äste aushöhlen, oder Erdarbeiten, die die Wurzeln beschädigen, oft ohne das es sichtbar ist. Das kann beim Abnehmen oder Ausschneiden des Baumes gefährlich werden.
Ganz wichtig ist es für den Baumkletterer, dass er seine Kunden „leiden mag“ und die Arbeit „nicht nur Stress ist und es immer ums Geld geht“. Vor der Selbstständigkeit hat er acht Jahre in der Gebäudereinigungsbranche gearbeitet, das lag ihm nicht. „Bäume sind das, was ich kann“, hat er erkannt.
Nach der Arbeit sucht der 45-Jährige Erholung beim Angeln am See oder auf einem Motorboot in der Ostsee. „Ich sitze dann auch mal gerne“, sagt er. Als er noch nicht Baumkletterer war, hat er viel Sport gemacht, aber jetzt ist er von dem Klettern und Sägen in den Baumkronen ausgelastet. „Jeder Baum ist eine Herausforderung“, erklärt Jörg Hänsel, auch körperlich – aber eben eine Herausforderung, die ihm Spaß macht.

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Zu den Aufgaben des 45-jährigen Baumkletterers Jörg Hänsels gehört es, Tannen abzunehmen.

Foto: Susann Huschke

Jörg baumkletterer will stehts hoch hinaus

Jörg Hänsel hat sich 1999 als Garten- und Landschaftsbauer selbstständig gemacht. Er ist gelernter Landwirt.


Furchtlos: Knirpse klettern wie die Profis

Mädchentreff startet mit einem Abenteuer das Ferienprogramm

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Auch der achtjährige Lasse wollte gestern hoch hinaus. Hilfe gab es vom Profi-Kletterer Jörg Hänsel.

Foto: Michael Schmidt

SVZ, 23.10.2007

Gadebusch (mica) . Auch wenn Ferien sind, haben Gadebuscher Kinder gestern am Burgsee eine Lehrstunde der besonderen Art erhalten. Profi- Baumkletterer zeigten den Knirpsen, wie man hoch hinaus kommt und sorgten dabei auch für die notwendige Sicherheit. „An die Spezialseile hätten wir zusätzlich auch noch zwei Trabants hängen können, so stabil sind die Seile“, sagte Marco Kern. Er und Jörg Hänsel gaben den Mädchen und Jungen die richtigen Tipps mit auf den Weg nach oben.

Während das Abenteuer für die Knirpse der Auftakt für die Herbstferien war, bildete es für die Profikletterer den Saisonauftakt. Von jetzt an sind sie wieder verstärkt auf Tour durch Mecklenburg und Schleswig- Holstein und übernehmen Baumpflegearbeiten. Wenn Hänsel und Kern mit ihrer Arbeit loslegen, vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von Schaulustigen beobachtet werden. Denn professionelle Baumkletterer sieht man selten. Von ihnen gibt es nur wenige in MV. Über eins sind sich die Kletterer einig: „Helden sind das Miserabelste, was wir gebrauchen können. Baumkletterer benötigen Partner, auf die man sich verlassen kann“, hatte Hänsel in der Vergangenheit betont.

Jörg Hänsel

Lindenallee 29 , 19205 Frauenmark

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